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Temperatur

[Temperaturskalen] [Bemerkenswerte Temperaturen] [Grundwerteberechner] [Automatischer Temperaturumrechner] [Für den Weinkenner]

 

Celsius, Anders,  schwed.Astronom: schlug 1742 die 100°-Teilung des Thermometers vor (C.-Skala).

(° = Teilabschnitt einer Skala)

Temperatur, eine Grösse, die den Wärmezustand eines physikal.Systems, z.B. eines Körpers, einer Flüssigkeit oder eines Gases kennzeichnet. Die Temperatur ist zu unterscheiden von der Wärme, einer Energieform. Der absolute Nullpunkt(-273.15°C) ist die kleinste überhaupt mögliche Tmperatur: man kann ihn nur näherungsweise erreichen. In der Physik ist die „thermodynamische Temperaturskala“ (Kelvinskala) gebräuchlich: die Fahrenheitskala war lange Zeit in den englischsprechenden Ländern in Gebrauch.

 

Verschiedene Temperaturskalen

          

 

 

 

              °C

                 K

              °F

               °R

 

 

 

 

       - 273.15

               0

           -459.67

           -218.52

       -   17.78

           255.37

                 0

           -  14.22

             0

           273.15

               32

                 0

           10

           283.15

               50

                 8

           20

           293.15

               68

               16

           30

           303.15

               86

               24

           40

           313.15

             104

               32

           50

           323.15

             122

               40

           60

           333.15

             140

               48

           70

           343.15

             158

               56

           80

           353.15

             176

               64

           90

           363.15

             194

               72

         100

           373.15

             212

               80

    °C = Grad Celsius,    K = Kelvin

    °F  = Grad Fahrenheit,  °R = Réaumur

 


Automatischer Temperaturumrechner

Bitte ändern Sie den Wert eines beliebigen Felds, das Sie in eine andere Temperatureinheit umrechnen möchten. Die dazugehörigen Werte für alle anderen Einheiten werden berechnet, sobald Sie das Textfeld wieder verlassen. Bitte verwenden Sie die Punktschreibweise.

 

Grad Celsius (°C):  

Kelvin (K):  

Grad Fahrenheit (°F):  

Rankine (R):  

Grad Réaumur (°R):  

 


Grundwerteberechnung

Temperatur (°C):  

Widerstand (Ohm):  

Zur Berechnung des Widerstandes geben Sie bitte die Temperatur in °C ein und drücken Sie die Tab - Taste.

Grundwerte unter -200°C

Temperatur (°C)

Widerstand (Ohm)

-210

14.45

-220

10.49

-230

6.99

-240

4.26

-250

2.51

Bemerkenswerte Temperaturen  (in °C)

 

 

Absoluter Nullpunkte

                             -273.15

Siedepunkt flüssigen Heliums

                             -268.93

Siedepunkt flüssigen Stickstoffs

                             -195.8

Kältemischung aus Eis u. Kochsalz

                             -  21

Eispunkt des Wasser

                                  0

Siedepunkt des Wasser

                              100

Erstarrungspunkt des Platins

                            1769

Innerer Erdkern

                  ca.     5000

Strahlungstemperatur der Sonne

                            5700

Sonneninneres

          ca.   15 000 000

Zentrum einer  explodierenen H-Bombe

          ca. 300 000 000

 

Für den Weinkenner

Die Temperatur, bei der ein Wein ausgeschenkt wird, hat wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung von Geruch und Geschmack, denn mit steigender Temperatur nimmt die Verdunstung zu. Bei optimaler Temperatur werden Komponenten wie etwa Frucht- und Holzaromen betont, der Wein ist voll und weich. Bei Temperaturen über 20°C verdunsten die leichtflüchtigen Substanzen wie etwa Alkohol, der dem Bouquet einen stechenden Geruch verleiht. Im Mund schmeckt der Wein breiig, die Struktur geht verloren. Vor allem Fehler kommen bei Wärme deutlicher zum Ausdruck. Bei zu tiefer Temperatur werden Fehler, aber auch die Aromastoffe in Bouquet und Körper unterdrückt.

Ein Weisswein mit 7 g Gesamtsäure schmeckt bei 18°C sehr sauer, schon bei 14°C scheint die Säure weniger aggressiv, und bei 10°C wird der Wein als angenehm frisch empfunden. Ein weiterer Grund, Champagner und Schaumweine kalt zu servieren, ist die Kohlensäure: bei höherer Temperatur löst sie sich stärker, zwischen 18°C und 20°C ist sie beissend auf der Zunge spührbar.

Süsse wird mit steigender Temperatur ausgeprägter, umgekehrt dazu werden salzige, bittere und adstringierende Nuancen bei niedrigerer Temperatur ausgeprägter wahrgenommen.

Rotwein sollte je wärmer serviert werden, je mehr Gerbstoff er besitzt. Der Tanningehalt bestimmt die Serviertemperatur. Weissweine, die durch die fehlende Maischegärung kaum Gerbstoff aufweisen, werden deswegen kühl getrunken. Leichtere Rotweine und Rosé schmecken ebenfalls besser bei gemässigter Temperatur, wenn sie auch wärmer als Weisswein gereicht werden. Jugendlich-fruchtige Weine behalten kühl ihre Frische, während in der Flasche gealterte Weine höhere Temperatur brauchen, um sich entfalten zu können. Alkoholreiche Weine hinterlassen bei mässiger Temperatur einen schwächeren Wärmeeffekt im Gaumen.

Der Begriff „chambrieren“ stammt aus einer Zeit, als man noch kühler wohnte und die Keller eiskalt waren. Heute ist in der Wohnung aufbewahrter Wein meist zu warm. Rotwein kann zwischen dem Füllen der Gläser sogar wieder gekühlt werden. Die für jeden Weintyp optimale Temperatur ist auch eine Frage des individuellen Geschmacks. Anhaltspunkte soll die unterstehende Tabelle geben, wobei Abweichungen nur nach unten vorzunehmen sind.

Weintemperatur:  4 – 10°C : Dauer, bis Erwärmung um 1°C : 3 – 4 Minuten.

Weintemperatur:  10 – 15°C : Dauer, bis Erwärmung um 1°C :  6 – 8 Minuten.

 

Rote Bordeaux

       18°C

Rote Burgunder

       16°C

Tanninreiche Rotweine, Vintage Port

       16-18°C

Tanninarme Rotweine, Beaujolais, Dolcetto

       14-16°C

Volle, aromatische Weissweine, Süssweine, Rosé, weisse Portweine, Sherry

       10-12°C

Leichte, frische Weissweine, Schaumweine, Champagner

         8-10°C